Beat Jans setzt auf europäische Zusammenarbeit gegen grenzüberschreitende Kriminalität

Justizminister Beat Jans betont an Münchner Sicherheitskonferenz die Wichtigkeit der Kooperation mit EU-Partnern im Kampf gegen Kriminalität.

Bundesrat Beat Jans nutzte die diesjährige Münchner Sicherheitskonferenz für intensive Gespräche mit seinen europäischen Amtskollegen. Der Schweizer Justizminister unterstrich dabei die zentrale Bedeutung einer verstärkten Zusammenarbeit mit der Europäischen Union im Bereich der Kriminalitätsbekämpfung.

Verstärkte Kooperation als Schlüssel zum Erfolg

In einer Zeit zunehmender grenzüberschreitender Kriminalität sieht Jans die enge Zusammenarbeit mit den EU-Partnern als unverzichtbar an. Der SP-Bundesrat führte am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz bilaterale Gespräche mit verschiedenen Justizministern, um bestehende Kooperationsmechanismen zu stärken und neue Wege der Zusammenarbeit zu erkunden.

Die Schweiz steht bei der Bekämpfung organisierter Kriminalität vor besonderen Herausforderungen. Kriminelle Netzwerke machen nicht an Landesgrenzen halt und nutzen unterschiedliche Rechtssysteme geschickt aus. Hier setzt Jans auf einen koordinierten Ansatz mit den Nachbarländern.

Konkrete Massnahmen im Fokus

Besonders im Bereich der Geldwäscherei und des Menschenhandels sieht der Bundesrat Handlungsbedarf. Die Gespräche in München konzentrierten sich auf den Austausch von Informationen zwischen den nationalen Strafverfolgungsbehörden und die Harmonisierung von Verfahren.

Jans betonte, dass die Schweiz trotz ihrer Nicht-EU-Mitgliedschaft bereit sei, ihre Anstrengungen in der internationalen Kriminalitätsbekämpfung zu intensivieren. Dabei gehe es nicht nur um die Verfolgung von Straftätern, sondern auch um präventive Massnahmen.

Herausforderungen für die Schweiz

Die bilateralen Beziehungen zur EU stehen vor neuen Herausforderungen, was auch die Zusammenarbeit in Justizfragen betrifft. Jans nutzte die Gelegenheit in München, um zu signalisieren, dass die Schweiz weiterhin ein verlässlicher Partner in Sicherheitsfragen bleiben will.

Die Münchner Sicherheitskonferenz bot dem Bundesrat eine wichtige Plattform, um die Schweizer Position in europäischen Sicherheitsfragen zu artikulieren und konkrete Kooperationsprojekte voranzutreiben.