Berner Lorrainebad vor Sanierungsentscheid: Millionenprojekt zur Abstimmung

Die Stadt Bern entscheidet über die 22-Millionen-Sanierung des historischen Lorrainebads. Abstimmung über Zukunft des traditionsreichen Bads.

Das traditionsreiche Lorrainebad in der Bundesstadt steht vor einer wegweisenden Entscheidung. Die Berner Stimmbevölkerung wird über eine umfassende Sanierung der historischen Badeanstalt abstimmen, die mit Kosten von 22 Millionen Franken zu Buche schlägt.

Historisches Bad am Scheideweg

Das im Quartier Lorraine gelegene Bad blickt auf eine lange Geschichte zurück und gilt als wichtiger Bestandteil der städtischen Infrastruktur. Doch die Jahre haben ihre Spuren hinterlassen: Die Anlage weist erhebliche bauliche Mängel auf und entspricht nicht mehr den heutigen Standards. Ohne eine grundlegende Erneuerung droht dem beliebten Schwimmbad das Aus.

Die Stadt Bern hat nach eingehenden Prüfungen festgestellt, dass eine Sanierung unumgänglich ist, um das Bad für künftige Generationen zu erhalten. Die Renovierungsarbeiten sollen sowohl die Sicherheit als auch den Komfort für die Badegäste deutlich verbessern.

Umfassende Modernisierung geplant

Das Sanierungsprojekt umfasst verschiedene Bereiche der Anlage. Neben der Erneuerung der technischen Infrastruktur sind auch bauliche Anpassungen vorgesehen, die das Bad auf den neuesten Stand bringen sollen. Dabei achten die Planer darauf, den historischen Charakter des Lorrainebads zu bewahren.

Die Investition von 22 Millionen Franken soll sicherstellen, dass das Bad auch in den kommenden Jahrzehnten seinen Betrieb aufrechterhalten kann. Ohne diese Massnahmen müsste die beliebte Freizeiteinrichtung mittelfristig geschlossen werden.

Entscheidung liegt bei der Bevölkerung

Nun liegt es an den Bernerinnen und Bernern, über die Zukunft ihres Quartier-Bads zu entscheiden. Die Abstimmung wird zeigen, ob die Stadtbevölkerung bereit ist, die erforderlichen Mittel für die Erhaltung dieser traditionsreichen Einrichtung zu bewilligen.

Der Ausgang der Abstimmung wird nicht nur über das Schicksal des Lorrainebads entscheiden, sondern auch ein Signal für den Umgang mit historischen Infrastrukturprojekten in der Bundesstadt setzen.